RUND UMS ECK




Das sind wir
Was ist Keramik
Was ist Bunzlauer Keramik






Das sind wir

Keramik-eck Müller e.K. steht für ein junges Unternehmen, dass sich zum Ziel gesetzt hat ein möglichst weitgefächertes Angebot an Töpferwaren über das Medium Internet anzubieten.
Wir vertreiben keine fabrikmäßig hergestellten Massenwaren sondern legen großen Wert auf Qualität und Gebrauchseigenschaften sowie eine Nachbestellbarkeit über viele Jahre. Daher beziehen wir unsere Waren ausschließlich aus deutschen Handwerksbetrieben.
Durch die handwerkliche Fertigung der Produkte und die Bemalung von Hand ist jedes Stück ein Unikat welches durch seine Einmaligkeit besticht.



Was ist Keramik

Keramik ist eines der ältesten Werkstoffe der Menschheit, rund 10 000 Jahre alt. Da Ton, der Rohstoff für die Keramikherstellung, fasst überall auf der Welt zu finden ist waren Keramikgefäße um die Zeitenwende faßt überall auf der Welt bekannt.
Als entdeckt wurde dass die Stabilität des Materials Ton durch den Brennvorgang erheblich verbessert werden kann trat Keramik einen unklaublichen Siegeszug durch faßt alle Teile der Wirtschaft an.
Seine Verwendung findet Keramik heute in vielen Bereichen der Wirtschaft und des privaten Lebens. Der Bogen spannt sich von der Raumfahrt (Hitzeschilder für Raumschiffe...), über den Fahrzeugbau (Bremsscheiben, Motortechnik...) und die Elektroindustrie (Relestationen, Cerankochfeldern...) bis hin zu den Ursprüngen, der Gebrauchskeramik
Das heute verwendete Wort Keramik leitet sich aus dem grichischen Wort keramos (Ton) ab. Man trennt Töpferwaren in unterschiedliche Qualitäten. Terracotta, Steingut und Steinzeug.
Terracotta wird aus weniger wertvollen Ton hergestellt und bei Temperaturen unter 1000°C gebrannt. Daher sind diese Waren, wenn nicht anders ausgeschildert, nicht unbedingt Frostfest.
Steingut ist meist bei relativ niedrigen Temperaturen von 900 - 1100°C gebrannt. Die Gefäße bleiben bei diesen Brenntemperaturen porös und erhalten ihre Dichtheit erst durch die Glasur.
Steinzeug besteht aus höherwertigen Tonen welche auch höhere Brenntemperaturen zulassen. So werden unsere Waren bei 1200 - 1300°C gebrannt. Die Keramik "versintert" dadurch, das heißt sie geht in einen teilweise glasartigen Zustand über welches den Scherben (so nennt man Töpferwaren) auch ohne Glasur dicht macht. Dadurch laufen die Gefäße selbst bei Glasurrissen nicht aus und sind wiederstandsfähiger als Steingut. Da die Herstellung aufwendiger ist wird in der Regel auch der Preis der Scherben etwas höher liegen.



Was ist Bunzlauer Keramik

Alle sprechen darüber, aber die wenigsten wissen es genau.
(Auszug aus der "Initiative sich beteiligender Keramiker")
Der Begriff "Bunzlauer" umfasst eine ganze Reihe verschiedener Keramiken und deren Dekorationsrichtungen eines weit verbreiteten Stieles in der Oberlausitz und in Schlesien. Dieser Stil ist geprägt durch eine große Vielfalt von Ornamentvarianten, in deren Mittelpunkt als bekanntestes Einzeldekor das "geschwämmelte" Pfauenaugen-Muster steht. Aber auch Engobe- und Pinselmalereien und das Braunzeug hatten und haben eine große Bedeutung. Nicht unwesentlich für die Prägung des Begriffes "Bunzlauer" war auch der Einfluss der Staatlichen Keramischen Fachschule zu Bunzlau, deren Professoren sich im Besonderen auch der Töpferkunst in den genannten Gebieten verpflichtet fühlten. Während im Gebiet Bunzlau im Ergebnis des 2. Weltkrieges durch die polnische Besiedlung die Herstellung von Töpferwaren eingestellt wurde, lebte diese Töpfertradition in vielen Keramikbetrieben der Lausitz und auch in Werkstätten ausgesiedelter Schlesier in der Bundesrepublik sehr lebendig weiter. Erst seit den 70iger Jahren besinnen sich polnische Manufakturen auf die Wiederbelebung dieser deutschen Tradition. Mit traditionellem deutschen Formgut, Dekor und Namen wie Original Bunlzau vermarktet man industrielle Massenware die wenig mit der traditionellen Töpferei zu tun hat. Unter diesem historischen Hintergrund, kann man "Original Bunzlauer" nur noch im Antikhandel erwerben. Wenn wir heute von der "Bunzlauer Art" sprechen und damit die von vielen Werkstätten angewendete Schwämmchentechnik für die Dekorgebung meinen, kommen wir der Wahrheit sicher sehr nahe, denn Tatsache ist z.B. dass auch die schlesischen Töpfer ihre Schwämmchen aus der Niederlausitz in Königsbrück (Sachsen) bezogen.
Wenn Sie heute Keramik "Bunzlauer Art" kaufen wollen, ist dieses nur bei den ehemaligen schlesischen Töpfern in Deutschland und in der Oberlausitz möglich, denn nur hier wurden die Traditionen ununterbrochen weitergeführt und nur hier erhalten Sie noch wirkliche Handarbeit. Diese wird den heutigen Anforderungen in allen Punkten gerecht, sie ist geeignet für Geschirrspüler, Mikrowelle und Backofen und sie ist garantiert lebensmittelecht.